Welcher Antrieb ist der Beste?

Das kann man so pauschal nicht sagen. Jede Antriebsart hat Vor- und Nachteile:

Ein Zentralantrieb überträgt seine Kraft über die Gangschaltung auf das Hinterrad. Dadurch wird eine genaue Anpassung an die landschaftlichen Gegebenheiten ermöglicht. Beim Schalten muss man aber bedenken, dass die Geschwindigkeitsgrenze, bis zu der der Antrieb unterstützt, nur im höchsten Gang bei 25 km/h liegt. Bei niedrigeren Gängen hört die Unterstützung dann schon bei deutlich niedrigeren Geschwindigkeiten auf, z. B. bei ca. 10 km/h im 1. Gang. Mit diesem Antrieb fährt man an Steigungen generell etwas langsamer. Dafür ist dieser Antrieb aber für besonders extreme Steigungen besser geeignet.

Der häufig verwendete Nabenmotor im Vorder- oder Hinterrad hat immer die gleiche Übersetzung. Man fährt mit ihm wohl etwas schneller den Berg hinauf. Für die meisten Anwendungen ist aber auch ein Nabenmotor sehr gut geeignet. Ein Nabenmotor im Vorderrad kann bei glatten oder sandigen Strecken oder an sehr steilen Strecken zum Durchdrehen des Vorderrades beim Beschleunigen neigen.

Bei Fahrrädern mit einem Nabenmotor im Vorderrad ist eine Rücktrittbremse möglich. Bei Fahrrädern mit Nabenmotor im Hinterrad oder mit einem Zentralantrieb ist eine Rücktrittbremse technisch nicht möglich. Wer großen Wert auf eine vorhandene Rücktrittbremse legt, wird also einem Nabenmotor im Vorderrad bevorzugen.

Wichtiger als die Art des Motors ist die Sensorik. Hier kann man klar sagen, dass ein Sensor, der die Tretkraft misst, klare Vorteile gegenüber einem Sensor hat, der nur die Drehbewegung der Pedale erkennt.

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